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Kalt
(Erika Labinsky)

Ich bin wirklich gerne ganz allein
Schalt das Fernsehen aus und wieder ein
Sprech mit meiner Katze, die nicht mit mir spricht
Und ein Brief liegt auf dem Tisch
Mir ist kalt

Ich würde gerne bunte Bilder malen
Punkt für Punkt, ich male gern nach Zahlen
Und die Laterne leuchtet in mein Haus
Ich bleibe hier und geh nicht raus
– zu kalt

Ich suche ein paar Kerzen und zünde sie an
Mein Kater kommt und schmiegt sich an mich ran
Er weiß genau wieso ich heute frier
Denn außer ihm ist niemand hier

Wo ist die Gitarre mit dem schiefen Ton?
Vielleicht versuche ich mich mal an ’nem neuen Song
Doch meine Stimme klingt so stumpf und schwach
und meine Finger sind ganz matt
und kalt

Ich fühl mich etwas schuldig, ich hab’s dir nie erzählt
Und als ich’s wollte, hab ich mich verwählt
Ist „niemals“ wirklich besser als „zu spät“?
Einer bleibt und einer geht
ganz kalt

So kalt